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2. Aktuelle Berichte
3. Berichte zurückliegender Veranstaltungen

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Übersicht über die Vergabe der Sportfördermittel des Landkreises im Jahr 2010
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16. Kreisjugendspiele                     http://www.schulsport-jena-stadtroda.de/


2. Aktuelle Berichte:  


Seniorenbowling in Pößneck

  

Trotz besten Wetters kam es unter dem Motto „Sport treiben- vital bleiben“ auf der Bowlingbahn im Malzhaus Pößneck am letzten Sonntagnachmittag ab 14 Uhr zu einem Bowlingwettbewerb von nichtaktiven Seniorinnen und Senioren. Eingeladen hatten Dirk Feyerabend, der Betreiber der Bowlingbahn und Günter Zaake, der Seniorensportbeauftragte des Saale-Orla-Kreisportbundes. Der Einladung waren 21 junggebliebene Seniorinnen und Senioren gefolgt. In vier Durchgängen sollten die Tagesbesten ermittelt werden. „Fange nie an, aufzuhören und höre nie auf, anzufangen“ das dachten sich die Teilnehmer dieser schönen Veranstaltung, denn einige waren das erste Mal zu einem solchen  Wettbewerb.Es war bereits die dritte Veranstaltung dieser Art und wird bestimmt nicht die letzte gewesen sein, versicherten alle Anwesenden. Bei Kaffee und Kuchen und später auch einem Bierchen kam es zu einem spannenden Wettkampf. Trotz teilweiser gesundheitlicher Einschränkungen schafften alle das Pensum, man konnte es ihnen ansehen, dass ihnen diese Veranstaltung Spaß gemacht hat. 9 Frauen und 12 Männer zeigten auf vier Bahnen ihr Können. Nach zähem Ringen erfolgte unter großem Beifall gegen 17 Uhr die Siegerehrung und die Übergabe der Pokale. Bei den Frauen gewann Magda Kriens mit 451Pins (Schnitt von fast 113) vor Helga Fichtler (424Pins) und Gisela Gehring (419Pins). Bei den Männern gewann Wolfgang Potthoff mit 553Pins (Schnitt von fast 139) vor Günter Zaake (535Pins) und Jürgen Ilfrich (515 Pins). Zum Schluss stellten sich noch alle Teilnehmer zu einem Gruppenfoto und freuten sich auf die nächste Veranstaltung dieser Art, die im Herbst dieses Jahres stattfinden wird, wie sowohl der Betreiber, als auch der Seniorensportbeauftragte versicherten.

      
      


Gut besuchte und streitbare Mitgliederversammlung

Ziegenrück (OTZ/U.L.). Vereine in finanzieller Schieflage und die Position des Kreissportbundes (KSB) dazu − das war eine weitere Thematik, die in Ziegenrück angesprochen wurde. Nachgefragt hatte Siegfried Franz, Vorsitzender des VfR Bad Lobenstein. Nach seinen Worten gäbe es derzeit Spekulationen darüber, dass der Blankensteiner Fußballverein mit einer doch beträchtlichen Summe in der Kreide stünde. Vor zirka zehn Jahren habe auch der VfR finanzielle Sorgen gehabt, „aber bis zum heutigen Tag so gut wie alles Geld zurückgezahlt“. Was wird jetzt in punkto Blankenstein passieren? Diese Frage richtete er auch im Namen der Vereinsmitglieder an das Präsidium des Kreissportbundes. In seiner Entgegnung bat KSB-Präsident Frank Roßner zunächst um Verständnis dafür, dass man in dieser Frage zu einer öffentlichen Mitgliederversammlung nicht ins Detail gehen könne. Blankenstein sei einer von drei bis vier Vereinen, die im vorigen Jahr in eine Notsituation geraten wären. „Wir haben die Auffassung, dass wir jedem Verein versuchen den Weg dahin zu ebnen, dass er weiter existieren kann und dass die persönliche Haftung der Vorstände ausbleibt“, stellte Roßner klar. Aber − das betonte der Präsident − man erwarte dafür auch, dass die Vereine die Dinge offen auf den Tisch legen, was nicht immer leicht sei. Erwartet werde weiter, dass diese Vereine in der Sportlerfamilie mit den anderen zusammenarbeiten. „Wir haben denen auch klare Forderungen auf den Tisch gelegt, was das Verhalten in der Region betrifft“, so seine Worte. KSB-Vizepräsident Klaus Wippert ergänzte in der Folge noch, dass es durch den Kreissportbund in der Vergangenheit keine Zuwendungen in Form von Zahlungen an in finanzielle Schwierigkeiten geratene Vereine gegeben habe. Und das werde auch in Zukunft so bleiben. „Unterstützung heißt selbstverständlich auch, Unterstützung bei der  Aufnahme von Krediten“, so Klaus Wippert.

Ronny Müller blickt auf 16. Kreisjugendspiele

Das Prädikat „sehr attraktiv mit doch einigen Höhepunkten“ vergab Ronny Müller auf der jüngsten Sitzung des Kreissportbundes Saale-Orla für die 16. Kreisjugendspiele. Mit der Sportart Schach wurde diese Wettkampfserie in Triptis beendet. Die zum Zeitpunkt der Veranstaltung in Ziegenrück noch nicht vorliegende konkrete Auswertung wird dann zeigen, ob man die angestrebte 2000-Teilnehmer- Grenze knacken konnte. Viele positive Aspekte zeigte der Vorsitzende der Kreissportjugend auf. So z.B., dass es für die Jüngsten im Kreis − die Vorschulkinder – in Schleiz, Neustadt und Bad Lobenstein bereits zum 3. Mal um den „Pokal des Landrates ging. Erstmals traten 30 Mannschaften aus den Kindertagesstätten an. „Damit stößt das Organisationsteam der Kreissportjugend langsam an seine logistischen Grenzen“, schätzte Ronny Müller ein. Höhepunkt für die schulpflichtigen Mädchen und Jungen waren die Wettbewerbe im Schwimmen und in der Leichtathletik. Mit 21 Teams im Altersbereich der Grundschulen sei hier ebenfalls ein kleiner Teilnehmerrekord zu verzeichnen gewesen. Eine Premiere erlebten die Inline-Skater und die Radsportler auf dem Schleizer Dreieck. Mit dem Auftakt war man bei der Kreissportjugend zufrieden − hofft aber, nach einer wesentlich stärkeren Werbung, auf noch mehr Teilnehmer bei den 17. Spielen. Da es 2010 auch wieder richtig viel Schnee gab, konnten im Februar „interessante und hochemotionale Wettkämpfe im Skilanglauf“ rings um Bad Lobenstein ausgetragen werden. Die Schwimmer zogen von Gefell nach Schleiz um. Auch wenn es hier für künftige Wettkämpfe auf organisatorischem Gebiet sicher noch „Baustellen“ gibt, sprach der Vorsitzende der Kreissportjugend davon, dass der richtige Weg mit der Lokalität und dem Flair in der Kreisstadt eingeschlagen wurde. Kritisch merkte Ronny Müller an, dass Vereine für die Kreisjugendspiele Tischtennis gemeldet hatten − am Wettkampftag aber lediglich 2/3 der Aktiven anwesend waren. „Große Unklarheiten gibt es noch in der Sportart Fußball. Während wir den Weg über Schul- statt Vereinsmannschaften für richtig halten, müssen für 2011 unbedingt Klarheiten über die Rollen und Aufgaben von Kreissportjugend und KFA Fußball geregelt werden“, unterstrich Müller. Wolf-Dietmar Pavel nahm „die Flanke“ der Kreissportjugend auf und kündigte an, dass das im nächsten Jahr anders laufen werde. Berichten konnte der Vorsitzende der Kreissportjugend dem Gremium weiterhin, dass sich die Zusammenarbeit mit den Sportlehrern der Schulen verbessert hat. Nach den Kreisjugendspielen ist immer auch vor den Kreisjugendspielen. Seitens der Kreissportjugend strebe man in Zusammenarbeit mit Vereinen und Schulen bei den „17.“ eine weitere Verbesserung der Wettbewerbe in qualitativer und quantitativer Hinsicht an. Hierzu werden nach Aussage von Ronny Müller beispielsweise die Verlegung der Leichtathletik-Wettkämpfe von Tanna in die neu im Aufbau befindlichen Sportstätten in Neustadt oder Pößneck sowie die Verlegung der Judo-Kämpfe von Wurzbach nach Ebersdorf  

Hilfsaufruf des Banzai-Karate E.T. an Region

Die Mitgliederversammlung des Kreissportbundes nutzte Frank Teuchert vom Banzai-Karate E.T. Hirschberg/Saale, um eine Initiative des Vereins zur Unterstützung des DRK Saale-Orla und damit zur Hilfe für die Kinder von Shitomir vorzustellen. OTZ hatte bereits darüber berichtet, dass der

DRK-Kreisverband für Oktober wieder einen Transport mit Hilfsgütern in die Ukraine plant. Von den Hirschberger Sportlern geht ein dringender Aufruf an alle befreundeten Vereine, Kooperationspartner und Einrichtungen mit der Bitte um Unterstützung. Wie Frank Teuchert vor den versammelten Vertretern der Sportvereine unterstrich, sei das Spendenkonto auch nicht mehr leer. Vergangenes Wochenende hatten die Karate- Sportler ihren Saisonabschluss − in dessen Ergebnis konnten die ersten 56 Euro bereits eingezahlt werden. „Vereine, die gern helfen möchten, könnten zum Beispiel ihre Sommeraktivitäten − egal ob das irgendwelche Saisonabschlussfeiern oder Sportfeste sind − nutzen und um einen Obolus für die Kinder von Shitomir bitten.


 

Sportler mit Nachwuchssorgen - Kreissporttag 2009

 

Oppurg (M.K.). Mit fast unveränderter Mannschaft geht der Saale-Orla-Kreissportbund seine Aufgaben in den kommenden drei Jahren an und sieht sich gut gerüstet für die anstehende Amtszeit. Auf dem Kreissporttag am Mittwoch im Barocksaal des Oppurger Schlosses wählte die Mitgliederversammlung der 157 organisierten Vereine ein neues Präsidium mit bekannter Spitze: Alter und neuer Präsident ist Landrat Frank Roßner aus Pößneck, ihm zur Seite stehen als Stellvertreter Andreas Seidel (Tanna), Klaus Wippert (Bad Lobenstein), als Schatzmeister Uwe Leithiger (Ziegenrück), als Beisitzer Volker Klinghammer (Bad Lobenstein), Janine Oßwaldt (Pößneck), Kurt Schwalbe (Ranis) sowie als Kassenprüfer die beiden Bodelwitzer Marcel Tonndorf und Christoph Detko. Als Kreisjugendwart wurde von den Mitgliedern Ronny Müller (Pörmitz) formell bestätigt. Die Neuwahl von Müller obliegt dem Kreisjugendtag des Kreissportbundes.

Zu Beginn der Veranstaltung gedachten die Anwesenden der verstorbenen Christine Gebauer. Das Mitglied des SV Fortuna Pößneck war stark in der Kinder- und Jugendarbeit engagiert und hinterlässt aufgrund ihrer aktiven Tätigkeit eine große Lücke.

In seinem Bericht hob Vize-Präsident Klaus Wippert die im Saale-Orla-Kreis vergleichsweise große Vielfalt der Sportarten hervor, die dank der Möglichkeiten in Sommer- und Wintersportarten sowie auf dem Wasser angeboten werden könnten. „Wir müssen Traditionelles erhalten, aber auch Neues schaffen für Menschen, die noch keinen Sport treiben oder dies nur sporadisch tun“, sagte Wippert mit Sorge um den Mitgliederbestand in den eigenen Reihen. Gab es 2006 noch 13431 Mitglieder, so sind derzeit 13119 Sportler in Vereinen organisiert. Mit einem Organisationsgrad von 14,5 Prozent der Bevölkerung im Sport liege der Saale-Orla-Kreis bei 50 angebotenen Sportarten unter dem Schnitt anderer Kreise, wie dem Spitzenreiter in Thüringen Sömmerda (21,7 Prozent) oder dem Nachbarlandkreis Greiz (15,7). Für neue Mitglieder müssten allerdings die Vereine selbst sorgen, gab der Vizepräsident zu bedenken.

„Bei der Gewinnung von Mitgliedern in den Vereinen haben wir aktuell Nachholbedarf“, stellte der Geschäftsführer und Vereinsberater des Kreissportbundes, Helmut R.W. Herrmann, fest. Die Zahl der Mitglieder im Kreis sei auch ausschlaggebend für die Zuweisung von Landesmitteln beispielsweise bei den Sachkosten, die den Kreissportbund und damit den Sport allgemein stärken.

Auch in der Kreissportjugend liege der Anteil der Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen sieben und 14 Jahren im Sport mit zehn Prozent aktuell unter dem Landesdurchschnitt, stellte Ronny Müller  fest. Dennoch konstatierte der Kreisjugendwart eine „qualitativ hochwertige Arbeit“ bei den vorhandenen Angeboten. Nach 1757 Teilnehmern an den Kreisjugendspielen im Jahr 2009 gab Müller als Ziel für 2010 die Zahl von 2000 Teilnehmern als Ziel aus. „Die Kreisjugendspiele sind eine gute Möglichkeit, Jugendliche für den Sport zu begeistern“, sah Oliver Lenk vom Tennisclub Schleiz eine Chance, um dem Mitgliederschwund in den Vereinen zu begegnen. Wolf-Dietmar Pavel, Vorsitzender des Kreisfachausschusses Fußball, verlangte eine bessere Unterstützung durch die Schulen. „Hier gibt es einen enormen Nachholbedarf. Wir sollten uns ernsthaft mit der Problematik Schule auseinander setzen, denn die Schulen sind ein Schlüssel für uns“, sagte der Raniser.

Mit einem ernsten Alarmzeichen konfrontierte Rolf Beilschmidt, Hauptgeschäftsführer des Landessportbundes Thüringen, die Anwesenden in Oppurg. Eine Studie der Sporthochschule in Köln, an der auch Vereine aus Thüringen eingebunden sind, gehe davon aus, dass in naher  Zukunft ein Drittel weniger Ehrenamtliche für die Arbeit in den Vereinen zur Verfügung stünden.  Der Gast aus Erfurt nahm die Veranstaltung zum Anlass, all denen für ihr Engagement zu danken, „die für einen bezahlbaren Sport sorgen“. Namentlich würdigte er das Wirken von Karin Trunk, die beim vergangenen Landessportlerball als Übungsleiterin des Jahres ausgezeichnet worden war. „Ich hoffe, dass es noch nicht das Lebenswerk von Karin Trunk war, denn sie wird noch Einiges vorhaben.“ Beilschmidt bescheinigte dem Kreissportbund des Saale-Orla-Kreises eine „gute sportspezifische Interessenvertretung.“ Ferner regte der Gast mehr Lizenzen im Breitensport im Saale-Orla-Kreis an. Von 398 solcher Lizenzen beträfen derzeit nur 53 den Breitensport. „Auch das hat was zu tun mit verändertem Sportverhalten“, warb Beilschmidt für mehr Aktivitäten im Bereich des Gesundheitssportes.

Traditionell war die Mitgliederversammlung ein würdiger Rahmen für die Ehrung von Übungsleitern, Sportlern und Veranstaltern, aber auch Partner des Sportes wie Sponsoren und Bürgermeister. „Wir sind auch in Zukunft jederzeit offen für Ehrungen und freuen uns über jeden Vorschlag“, warb Geschäftsführer Helmut R.W. Herrmann unter den Mitgliedern. Nächster Höhepunkt ist der 12. Sport- und Presseball mit Ehrung der besten Sportlerinnen und Sportler am 6. November in der Wisentahalle in Schleiz.

Bildunterschrift:

Sie stehen an der Spitze des Kreissportbundes im Saale-Orla-Kreis (von links): Ronny Müller, Uwe Leithiger, Helmut R. W. Herrmann, Janine Oßwaldt, Klaus Wippert, Volker Klinghammer, Marcel Tonndorf und Christoph Detko. Auf dem Foto fehlen die am Mittwoch beim Kreissporttag entschuldigten Frank Roßner, Andreas Seidel und Kurt Schwalbe.                                                                                                                        Foto: Mario Keim


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